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Richard und Erika Arlt - Zwei Leben für die DDR

Archiv

Veröffentlichungen zum Verlorenen Transport

     

    Lebensberichte Überlebender/Angehöriger

  • Birnbaum, Familie, Der Baum des Lebens (pdf), Teilübersetzung ins Deutsche aus der 2010 bei Kavim books, Tel Aviv, veröffentlichten Biographie, die Familie war mit 40 (Waisen) kindern im Zug.
  • Birnbaum u.a., Dokumentation (hebräisch), über das Zusammentreffen einiger der von den Birnbaums geretteten Kinder im Rahmen der Buchvorstellung im Jahr 2011 als Erwachsene: https:/m.youtube.com/watch?v=woOBCXe6s
  • Blumenthal, Albert, Videointerview zu seinem Leben in Bergen-Berlsen (befragt von Dr. Rahe) am 26.9.1993 https://collections.ushmm.org/search/catalog/irn513693 Albert Blumenthal war mit seinen Eltern und seiner Schwester Marion im Zug, der Vater Walter starb in Tröbitz.
  • Blumenthal-Lazan, Marion, Perl, Lila, Vier kleine Kiesel: die Geschichte der Familie Blumenthal aus Hoya (dt. Übers.v. Heike Mallus-Huth d. engl. Originaltitels: Four perfect pebbles: a Holocaust story). Hoya: Verein Heimatmuseum Grafschaft Hoya, 1996 (nicht kommerzielle dt. Ausg.), 135 S. MarionBlumenthal-Lazan war mit ihren Eltern und ihrem Bruder Albert im Zug, der Vater Walter starb in Tröbitz.
  • Christophe, Francine, Nicht mehr Eure Welt, Ein Kind in Gefängnissen und Lagern, 1942 - 1945, Wallstein: www.arlt-archiv.info 2012, 254 S. (orig.: Une Petite Fille Piviligiée, L'Harmattan:Paris, 1996)
  • Christophe, Francine, Autobiographie (2013), https://www.youtube.com/watch?v=az6j_nyOetE, Francine Christophe erzählt hier die Geschichte ihrer Kindheit in Bergen-Belsen und im Verlorenen Transport (frz-italienisch).
  • Christophe, Francine, Autobiographie, youtube - Film: https://www.youtube.com/results?search_query=%23HUMAN, Francine Christophe erzählt aus Bergen-Belsen die Geschichte eines Stücks Schokolade.
  • Christophe, Robert, le train fantôme de Bergen-Belsen, in: Miroir de l'histoire No 135, Mars 1961 S. 310 - 317, Robert Christophe ist der Vater von Francine, er berichtet, wie er seine Tochter in Tröbitz wiederfand
  • Carr, David, [Gross (geb. Morton), Judith], [Keleman, Tom], Horror train ride relived, New York Times, (Zeitungsartikel über eine Veranstaltung der beiden in Tröbitz Befreiten),
  • Goldschmidt, Saskia, Verpflicht gelukkig, Cossee:Amsterdam 2011, 285 S. (Um jeden Preis glücklich) Saskia Goldschmidt erzählt ihre Familiengeschichte. Ihr Vater, Paul Goldschmidt und seine erste Frau Renata Laqueur sind Überlebende des Verlorenen Transports. In einer weiteren Veröffentlichung,  ihrem Debütroman 'Die Glücksfabrik' erzählt die Autorin die Geschichte der Laqueurs und die Entdeckung der Hormone.
  • (Guttmann, Walter), Michael Bochow/Andreas Pretzel (Hrsg.): Ich wollte es so normal wie andere auch. Walter Guttmann erzählt sein Leben. Mit einem Nachwort von Thomas Rahe, Männerschwarm Verlag: Hamburg, 2011, 124 Seiten, hier eine ausführliche Rezension: https://www.queer.de/detail.php?article_id=15444
  • Frijns, Martien, Maria Austria. Forografin, AFdH Verlag: Amsterdam 2018, 48 S., (Maria Austria ist das Pseudonym von Marie Oestreicher, Schwester von Dr. Felix Oestreicher, der auf dem jüdischen Friedhof in Tröbitz begraben liegt. Katalog zur Ausstellung in Berlin 2018)
  • Herzberg, Abel J., Zweistromland. Tagebuch aus Bergen-Belsen. Erev-Rav-Verlag: Wittingen, 1997 (= Erev-Rav-Hefte: Gedenken, Nr. 1), ISBN 3-932810-00-7. (dt. Übers.; niederl. Originaltitel: Tweestromenland) Der AMsterdamer Rechtsanwalt Abel Herzberg und seine Frau Thea sind Überlebende des Verlorenen Transports. Ihre Tochter Judith Sie ist Schriftstellerin und Drehbuchautorin, so zu dem Film 'Charlotte S' über die jüdische Malerin Charlotte Salomon.
  • Hess, Charles (Karl), Personal Memoir of Charles Hess, unveröffentlichtes Typoscript (pdf)
  • Koretz, Arieh, Bergen-Belsen. Tagebuch eines Jugendlichen. Wallstein: Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0899-2.
  • Laqueur, Renata: Bergen-Belsen Tagebuch: 1944, 1945. Fackelträger-Verlag, Hannover, 3. Auflage, 1995. ISBN 3-7716-2308-1 (dt. Übers.; niederl. Originaltitel: Dagboek uit Bergen-Belsen maart 1944 à april 1945), Auszug: http://www.kz-zuege.de/kapitel_04.htm 
  • Leeuwen, Evelien van, Späte Erinnerungen an ein jüdisches Mädchen, übersetzt v. Rosy Wiegmann, édition tréves: Trier, 1984, 69 S. (E. van Leeuwen ist eine bedeutende Übersetzerin, sie war am Tage der Befreiung 16 Jahre alt, sie überlebte Bergen-Belsen und den Verlorenen Transport zusammen mit ihrer Mutter.In diesem Buch erzählt sie ihrem Sohn von den Ereignissen).
  • Levy, Ursula, Die unglaublichen Jahre, 1939 - 1947, unveröff. Typoskript, 1987, 52 S.
  • Levy, Ursula, Holocaust Survivor Testimony, Filmdokument erstellt vom USC Shoah Foundation Institute, 1997 (1:44:50 Std) https://www.youtube.com/watch?v=1MUtCG_Fnd8
  • Levy-Mueller, George: Lucie's Hope, George Levy-Mueller's Memoir of the Holocaust, Cambell: Infinity Publishing 2014
  • Joseph Niderman, war 1945 bei der Befreiung 14 Jahre alt. Einen kurzen Lebensbericht bis zu seiner Rückkehr nach Frankreich hat er hier (in französischer Sprache) hinterlegt: http://judaisme.sdv.fr/histoire/shh/metz/4nath1.htm. Er ist auch in dem Film von H.J. Hermel zu sehen.
  • Oestreicher, Felix Hermann, Ein jüdischer Arzt-Kalender. Durch Westerbork und Bergen-Belsen nach Tröbitz. Konzentrationslager-Tagebuch 1943–1945. Hrsg.: Maria Goudsblom-Oestreicher und Erhard Roy, 1. Aufl., Hartung-Gorre-Verlag, Konstanz 2000, ISBN 3-89649-411-2.
  • Oestreicher, Felix, Hermann, Nachher/Naderhand, Lagergedichte/Kampgedichten, Übersetzung/Vertaling Ton Naaijkens, AFdH:Amsterdam, 2013, 105 S., zweisprachige Ausgabe der 19 Gedichte die, F.H. Oestreicher in den Internierungslagern geschrieben hat
  • Oestreicher-Laqueur, Gerda Margarethe, Gerdas Tagebücher, Deutsch-niederländische Familiengeschichte 1918-1939, Bearbeitet und kommentiert von Maria Goudsblom-Oestreicher, Hartung-Gorre: Konstanz, 2010, 314 S. Gerda Laqueur-Oestreicher starb wie ihr Mann nach der Befreiung in Tröbitz an Typhus. Ihre Töchter Beate und ihre ältere Schwester Maria, ebenfalls im Zug,  überlebten. Helly, die Zwillingsschwester von Maria, überlebte bei Pflegeeltern in den Niederlanden. Dieses Buch beschreibt vor allem die Geschichte ihrer Mutter, dabei aber auch die der drei Schwestern.
  • Oestreicher, Dr. Felix Hermann, Drillingsberichte,  [Sammlung der Briefe, in denen Dr. Oestreicher von 1939 - 1943 über die Entwicklung seiner drei Kinder schreibt] https://www.ru.nl/drillingsberichte. Die Seite enthält auch eine Familiengeschichte mit Stammbaum und mit Kurzbiographien der Familienmitglieder Oestreicher und Laqueur
  • Oberski, Jona, Kinderjahre, übersetzt von Maria Csollany, Zsolany: Wien 1980, Erstveröffentlichung 1978 (niederländisch 'Kinderjaren'), 160 S. Oberski war 7 Jahre alt, als er in den Verlorenen Transport kam. In 'Kinderjahre' berichtet er aus der Sicht eines kleinen Jungen über die Internierung in Bergen-Belsen, den Tod seines Vaters, über die Fahrt im Verlorenen-Transport, die Befreiung und über den Tod seiner Mutter in Tröbitz. Jona Oberski ist Atomphysiker und lebt in den Niederlanden.
  • Pick-Goslar, Hannah, Interview in der FAZ
     http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/anne-frank-die-beste-freundin-1156833.html
  • Pinkhof,-Waterman, Mirjam, Brief an ihre Verwandten in den Niederlanden vom 11.5.1945, in: Der Speicher, Heft 8, Finsterwalde 2004 , S. 152 - 154
  • Polak, Joseph A., After the Holocaust the Bells Still Ring, Urim Publications: Jerusalem, 2015, 141 S. Joseph A Polak (geb. 1940) kam als Kind nach Bergen-Belsen und wurde später Rabbi in Boston, dies ist seine Autobiographie (von Westerbork über Bergen-Belsen, Tröbitz, in die USA). Das Buch erhielt in den USA den National Jewish Award 2015.
  • Polak, Joseph A., The children, The children, Veranstaltung in der Beth El Synagoge, Durham, NC, 7. Mai 2017 https://vimeo.con/224008423. Vortrag (englisch), in dem er über die Situation der Kinder in der Shoa anhand seines eigenen Schicksals spricht. Ab Minute 39:20 über die Befreiung des Verlorenen Transportes in Tröbitz (sinngemässe Übersetzung: " Tröbitz ist ein kleines Dorf von 700 Einwohnern....Sie sahen die Leute und sagten, lass uns sie pflegen. Nicht wenige von ihnen bekamen Typhus und starben. Sie gaben den Verstorbenen einen der respektvollsten Plätze des Dorfes, direkt neben der Kirche, den Kirchgarten. .Das Dorf hat einen Wechsel in seiner Identität erlebt. Heute ist es das Dorf, wo der Verlorene Transport befreit wurde. Einige der Bewohner sind stolz darauf. Dort ist mein Vater begraben").
  • Polak, Joseph A., After the Holocaust the Bells Still Ring, Vortrag (englisch), Rabbi Polak sspricht in einer christlichen Organisation über seine Autobiographie: https://www.youtube.com/watch?v=f6VHDRDYgv0
  • Polak, Joseph A., The Lost Transport, in: Commentarymagazine 1995, S. 24 - 28, die Eindrücke seiner Deutschlandreise anlässlich des 50 Jahrestags der Befreiung des Verlorenen Transports, dessen Insasse er als Kind von 3 Jahren, zusammen mit seinen Eltern, war. Der Artikel ist hier eingeschränkt lesbar: https://www.commentarymagazine.com/articles/th-lost-transport
  • Rosenberg, Familie, die Geschichte der überlebenden Familie Rosenberg mit Bildern verschiedener Dokumente. (englisch)
    http://www.edwardvictor.com/Holocaust/Rosenberg_saga.htm
  • Santcross, Jack, Lebensbericht, Interview in der british library, 1989 in englischer Sprache https://sounds.bl.uk/Oral-history/Jewish-Holocaust-survivors/021M-C0410X0067XX-0100V0
  • Santcross, Jack, Übersetzung seines Berichts über die Befreiung und seinen Besuch (1990) in Tröbitz, unveröffentlicht Arlt-Archiv, 1990, 2 S., (Jack Santcross war als 10 jähriger im Zug)
  • Samson, Schlomo, Zwischen Finsternis und Licht. 50 Jahre nach Bergen-Belsen. Erinnerungen eines Leipziger Juden. Verlag Rubin Mass, Jerusalem 1995, ISBN 965-09-0054-3.
  • Tas, Dr. Louis (unter d. Pseudonym 'Loden Vogel' erschienen), Tagebuch aus einem Lager, aus dem Niederländischen von Miriam Pressler, Vandenhoeck & Rupprecht: Göttingen, 2002, 183 S.
  • Teitelbaum, Raul, White Death in Bergen-Belsen (englisch), er war mit 12 Jahren im Zug, sein Leidensbericht über die Zeit in Bergen-Belsen und die Befreiung findet man auf der Seite über den Holocaust im Kosovo:
    www.kosovoholocaust.com/page57/page57.html
    und, teilweise übersetzt, hier im Arlt-Archiv
  • Teitelbaum, Joseph, Aufstand der Juden gegen Rom, Mit einer Einführung von Raul Teitelbaum, PUV.Berlin, 2012, 265 S. Die Einleitung (S. 11- 34) ist eine Kurzbiographie Joseph Teitelbaums (in Mühlberg verstorben), verfaßt von seinem Sohn Raul.
  • Weinberg, Werner, Wunden, die nicht heilen dürfen, Die Botschaft eines Überlebenden (original: Self-Portrait of a Holocaust Survivor. Jefferson, North Carolina and London 1985), Freiburg: Herder, 1988, 192 S.
  • Wenger, Esther, Interview vom 3. und 10. April 2016 mit C.F.Grossman. Esther Wenger ist die Schwester von Leo Holstein der im Lager Nordfeld verstorben ist. Sie war selbst als Kind im Zug.
    https://hamodia.com/columns/mrs-esther-wenger-part(4.5.2019),https://hamodia.com/columns/mrs-esther-wenger-part-ii (4.5.2019)

    Biographien Dritter

  • [Blumenthal, Familie] Huth, Heike und Hans, Wann wird man je versteh'n: der Weg der Hoyaer Juden bis 1942, Mannhein: VWM, 1992, 63 S.
  • [Joseph Weiss] Arntz, Hans-Dieter, Der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen, Joseph Weiss, - würdig in einer unwürdigen Umgebung, Helios Verlag: Aachen 2012, 710 S. ISBN 978-3-86933-082-2

    Forschungsliteratur/Zeitschriften

  • ABM Arbeitsgruppe unter Leitung von Detlef Ernst, NS Zwangslager in Finsterwalde und Umgebung, EEpl GmbH: Finsterwalde, 2000, 129 S. (auf S. 74 f. wird die Nutzung der Baracken für Zwangsarbeiter im Lager Nordfeld, Tröbitz, erklärt, bevor sie dann zum Lazarett für die Kranken aus dem Verlorenen Transport wurden)
  • Bezirkskabinett für außerunterrichtliche Tätigkeit, Cottbus, Gedenkstätten mahnen, Faschistische Verbrechen in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges im Gebiet des heutigen Kreises Bad Liebenwerda, in: Todesmärsche, 1945 im Gebiet des heutigen Bezirks Cottbus, Cottbus 1985, 50 S., S. 32 - 37 (die Broschüre dokumentiert die Forschungsergebnisse zahlreicher Schülerprojekte. In dem Abschnitt zum Verlorenen Transport kommen die Zeitzeugen Bernhard Weidlich und Frau Weidner aus Tröbitz zu Wort, auch zu den Orten der diversen Krankenstationen in Tröbitz)
  • Erika Arlt, Niemals Vergessen, unveröffentliches Typoskript, Tröbitz 2004, 110 S (Geschichte des Verlorenen Transports, Interviews mit Zeitzeugen aus Tröbitz, Totenlisten, die ersten Ausarbeitungen zu diesem Buch datieren vor 1980). Die Version von 2011 herunterladen (76 MB).
  • Erika Arlt, Der Verlorene Transport aus Bergen-Belsen, in: Heimatkalender für den Landkreis Bad Liebenwerda, 1995, S. 89-94, (Kurze Geschichte des Verlorenen Transports zur Vorbereitung des 50. Jahrestags der Befreiung der jüdischen Gefangenen).
  • Erika Arlt: Die jüdischen Gedenkstätten Tröbitz, Wildgrube, Langennaundorf und Schilda im Landkreis Elbe-Elster. Hrsg.: Landkreis Elbe-Elster, Herzberg, 1999, S.. (Auszug aus dem Buch Niemals Vergessen, mit umfangreicher Totenliste, Verzeichnis der Grabstellen, gedacht als Orientierungshilfe für Besucher und Interessierte)
  • Erika Arlt, Die jüdischen Gedenkstätten des Verlorenen Transports Langennaundorf, Mühlberg, Riesa, Schilda, Schipkau, Wildgrube, Zeithain, Neuburxdorf, Ehrenmal und jüdischer Ehrenfriedhof Tröbitz, Hrsg. Landkreis Elbe-Elster, Herzberg 2011, 87 S. (erweiterte Neuauflage der Broschüre von 1999)
  • Daniel Blatman: Die Todesmärsche – Entscheidungsträger, Mörder und Opfer. In: Ulrich Herbert, Karin Orth und Christoph Dieckmann: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Fischer TB, Frankfurt 2002, ISBN 3-596-15516-9, Band 2, S. 1068.
  • Endlich, Stefanie, Der verlorene Transport, Gedenken an die Toten in Tröbitz zum 70. Jahrestag der Befreiung, in: StiftungTopographie des Terrors, 6/2015, S.18 - 24
  • Felsing, Monika, Hitlers Geiseln, (Text herunterladen - pdf) 2015, 40 S. In ihrem Projekt 'Deutschland auf der Flucht' beschäftigt sich die Historikerin unter anderem mit dem Verlorenen Transport und der Geschichte seiner Insassen. Über diese enthält der Text zahlreiche biographische Hinweise, die Seiten hier verdanken ihnen zahlreiche Informationen. Die Internetseite des Projekts ist http://www.monikafelsing.de.
  • Gabriel, Ralph, Sept, Ariane, Der dritte Zug, in: Der Speicher Heft 17, Finsterwalde 2015, S.78 - 104 (Die Autoren haben die Freiluftausstellung zum Verlorenen Zug in Tröbitz - im April 2015 eingeweiht - eingerichtet und veröffentlichen hier die Ergebnisse ihrer Recherchen)
  • Reimers, Pauline, Geschichte der Familie Berg-Hanf aus Witten/Köln, 2018, ca. 20 S. hier: als pdf download oder hier:
    www.koenigin-luise-schule.de/gedenkbuchdetails/elsie-berg.html (Friederike Berg-Hanf liegt auf dem Jüdischen Ehrenfriedhof Tröbitz begraben. Pauline Reimers erarbeite diese mit vielen Photos versehene Dokumentation als Schülerin der Königin Luise Schule in Köln. Friederike Bergs Tochter Elsie ging dort bis 1937 zur Schule).
  • Kommission zur Erforschung der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung der SED Bad Liebenwerda, Gedenkstätten der Arbeiterbewegung und des Antifaschistischen Widerstandskampfes Kreis Bad Liebenwerda, Bad Liebenwerda, 1983, 40 S. (Wertvolle Dokumentation, da viele Gedenkstätten der Zeit nicht mehr existieren. Die Broschüre zeigt auf S. 26 f. Bilder der Gedenkstätten zum Verlorenen Transport und erwähnt, daß in der DDR jüdische Gräber nicht geschändet werden.)
  • Hans-Joachim Pohl: Der verlorene Transport. In: Verkehrsgeschichtliche Blätter. 25 Jahrgang, Berlin 1998, S. 122.

    Film- und Audiodokumentationen (chronologisch, kommentiert)

  • NDR: Renata Laqueur, Besuch von Bergen-Belsen, H.J. Hermel, ndr 1986 48 min. Der Film dokumentiert den Leidensweg von R.Laqueur, weitgehend von ihr selbst erzählt. Sie war mit ihrem Mann, Paul Goldschmidt, in Bergen-Belsen und im Verlorenen Transport.
  • Höhne, 50. Jahrestag Gedenkveranstaltung in Tröbitz, private Aufnahme, 1995 (dokumentiert die Feirlichkeiten z. 50 JT in Tröbitz)
  • ORB: Endstation Tröbitz, Der vergessene Transport, Andrea Kuschel, rbb 1996, 60 min Erstaustrahlung RBB 1995 Erstaussendung:2.5.1995. In dem Film  kommen zu Wort: die Überlebenden des Verlorenen Transports: Rahel Cohn (verwitwete Nordheim), Dr. Arieh Koretz, Manfred Rosenbaum, Sonni Schey (geb. Birnbaum), Hans Vleeschhouwer,Schlomo Samson, und als Zeitzeugen die Tröbitzer Waltraud Schubert, Margret Weidner, Elfriede Neuland, Herr Socher, Herr Mann sowie Erika Arlt als Chronistin der Ereignisse.
    Hier der Kommentar von Erika Arlt zur geplanten Erstausstrahlung des Films:

    "
    27.04.95 Abends (20.15 Uhr) sollte im ORB der Film von Andrea Kuschel über den Verlorenen Transport gesendet werden. Er wurde zwar richtig angekündigt, doch dann wurde ein Film gesendet, der 8 Tage zuvor lief. Es wurde gezeigt und gesagt, wie „heldenhaft“ die deutschen Soldaten gekämpft haben. Ich habe im Sender angerufen, doch es war ein Band geschaltet, so dass kein Gespräch angenommen wurde, auch nicht über das Fernamt. Um 22.00 Uhr wurde der Film doch noch gesendet, was viele nicht wussten, und die Verärgerung im Dorf war groß. Uns war das unangenehm, da wir die Familie Keleman aus Australien bei uns hatten, die natürlich den Film sehen wollten, da ihr Vater dabei umgekommen war. Auf meine telefonische Beschwerde bei der Sendeleitung wurde mir gesagt, dass die Kassetten vertauscht wurden. Ich habe mich mit denen angelegt und meinem Ärger Luft gemacht, denn spätestens nach ein paar Minuten hätten sie merken müssen, dass es der falsche Film war. Nach Beendigung hat die Ansagerin lediglich festgestellt: Sicher haben Sie bemerkt, das dies nicht der angekündigte Film war. Der richtige Film würde am 2.5.95 noch einmal gesendet, wurde mir auf meine Beschwerde geantwortet."
     
  • Hans-Jürgen Hermel: Der verlorene Zug. Auf den Rädern der Reichsbahn durch die Hölle. Fernsehdokumentation des NDR, 1999. Erstsendung N3 12.4.1999 Der Film berichtet, an dem Buch von Heiner Lichtenstein 'Mit der Reichsbahn in den Tod' orientiert, über Transporte aus Bergen-Belsen und wie verdruckst an den Orten der Massengräber an die Toten erinnert wird. Im zweiten Teil geht es um den 50.Jahrestag des Verlorenen Transports und wie man sich in Tröbitz an die damaligen Ereignisse offen und ehrlich erinnert. Zahlreiche Überlebende (Renée Muck, Judith, ihre Zwillingsschwester, Marion Blumenthal-Lazan, Sonni Schey, Walter Rosley, Josef Niedermann, Schlomo Samson, Kirk Simons, Marion Bienes und ihr Sohn Michael Horowitz, , Arieh Koretz) und Tröbitzer Zeitzeugen (Hedwig Rühl, Walter Skobowsky, Elisabeth Leicher, Otto Lehmann, Sabine Büttner, Fritz Socher, Werner Mann) kommen  zu Wort und die Schülerinnen des Sängerstadt Gymnasiums Finsterwalde.
  • Nina Rücker: Hannah Pick: Die Schulfreundin Anne Franks. Dokumentarfilm in Zusammenarbeit mit dem Anne-Frank-Zentrum Berlin, 2003, zudem: ungeschnittenes Filmmaterial des Fernsehteams mit Hannah Pick Goslar und Tochter Ruth sowie Frau Erika Arlt (Archiv Erika Arlt, ca. 3 Std.)
  • Johannes B.Kerner, Anne Frank (mit Hannah Pick Goslar, sie war mit Anne Frank befreundet und als Kind im Verlorenen Transport) 11.6.2004 59 min
  • Thomas Halaczinsky, Don't call it Heimweh (engl orig.) Margot Friedländer, 2004, 57 min (berichtet über die Rückkehr der Holocaust Überlebenden von New York nach Deutschland, auch ihre Freundin Miriam Gosett, geb Korngold kommt in d. Film vor),
  • Dr. Frank F. Schiefer, Gedenkfeier Schipkau 18.4.2005 private Filmaufnahme 93 min (dokumentiert Reden: Peter Fischer, Koretz, Wanka, Mandelbaum)
  • Gedenkfeier '60. JT The Lost Transport' Schipkau 18.April 2005, unbekannter Autor der israelischen Reisgruppe, 90 min, (Film der Reisegruppe aus Israel zum 60 JT, dokumentiert die Reden)
  • RBB aktuell 50. JT 27.4.1995, Andrea Kuschel, 7 min (Errichtung d. Gedenkwand und d. Problematik ihrer Finanzierung
  • Verleihung Bundesverdienstkreuz an Erika Arlt, 2007, 15 min (Reden v. Landrat Kroker, E.Arlt)
  • Elbe Elster Kanal, AG Verlorener Transport, Tröbitz April 2010 (mit Karla Fornoville, Gemeindevertretung Tröbitz und Andreas Claus, Bürgermeister Uebigau-Wahrenbrück) 5 min
  • RBB: Späte Rückkehr Margot Friedländer, Thomas Halaczinsky 2010, 30 min (Adaption v. Don't call it Heimweh, 2004)
  • Film über den Besuch einer Gruppe Tröbitzer Bürger in Bergen-Belsen im Jahr 2010 (Archiv Erika Arlt)
  • RBB "Theodor" Zum verlorenen Transport, 22.5.2011, (mit H. Mann als Zeitzeuge und H. Gandke als Bürgermeister Tröbitz) ca 5 min
  • Elbe Elster Kanal, Gedenkveranstaltung am 23.4.2011 in Langenaundorf (mit Andreas Claus, Bürgermeister Uebigau Wahrenbrück), ca. 3 min
  • NDR/Arte: Hitlers Menschenhändler, Amman/Aust/Schmidt, NDR/Arte 2011, 107 min. (als Kinder im VT: Michael Gelber aus Ede, Holland, Sonni Birnbaum/Schey, Irena Butter/Hasenberg, Jehuda Blum, Ladislaus Löb, Moshe Nordheim, Walter Guttmann, Gunther Graber in den USA, und Dr.Rahe aus Bergen-Belsen, auch zu Kastner)
  • Elbe Elster Fernsehen, Gedenkveranstaltung 'Verlorener Transport' am 23.4. in Tröbitz, 2013
  • Rundfunk Berlin-Brandenburg: Erinnerung an Häftlingsirrfahrt in Brandenburg aktuell, 23. April 2013, 19:30 Uhr (3:32 min).
  • Celino Bleiweiss, Das geschenkte Leben - die wundersame Rettung des Celino Bleiweiss, ARD , 56 min, Erstausstrahlung am 15.12.2014 (der Film berichtet, wie durch eine Veränderung des Namens im Pass der (verstorbenen) Tochter Celina in Celino ein eigentlich fremder Junge gerettet werden konnte - es war der heutige Celino Bleiweiss, der diesen Film, teils an den Originalschauplätzen in Przemyz, Polen, gedreht hat)
  • RBB Heimatjournal, Tröbitz, Domsdorf, 2014, 12 min (Herren Mann, Gandke zur 'Erinnerungskultur' in Tröbitz)
  • Elbe Elster Fernsehen, Gedenkveranstaltung z. Befreiung des Verlorenen Transports 23. April 2015 (mit Interview Erika Arlt), 20 min

    Zeitungsartikel (Auswahl)

  • Hans Arnold: Wie konnte das geschehen?. In: Liebenwerdaer Kreiszeitung. Nr. 11, 18. März 1965
  • Die Zeit ist aus den Fugen geraten, es gibt keine Farben mehr. Renata Laqueur liest aus ihren Tagebüchern, Cellesche Zeitung, 30.10.1992
  • Schreckliche Tragödie am Schienenrand. In: Lausitzer Rundschau. Regionalausgabe Finsterwalde, 4. Oktober 2003
  • Schipkau – eine Leidensstation jüdischer Häftlinge. In: Lausitzer Rundschau. Regionalausgabe Senftenberg, 16. April 2005
  • Wir waren blutjung. In: Lausitzer Rundschau. Regionalausgabe Senftenberg, 20. April 2005
  • Weiße Tücher flatterten an den 46 Waggons. In: Lausitzer Rundschau. Regionalausgabe Lübbenau/Calau, 20. April 2005
  • Eine Kerze für die toten Juden von Tröbitz. In: Lausitzer Rundschau. Regionalausgabe Finsterwalde, 24. April 2007
  • Verlorene Erinnerung. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 13. April 2013