Erika, Richard Arlt und ihre DDR
Gleichgültig, wie man darüber urteilt, es ist eine historische Tatsache: Der erste Staat auf deutschem Boden,
der mit dem erklärten Ziel geschaffen wurde, eine Gesellschaft der Gleichen aufzubauen, um
nach den Erfahrungen zweier Weltkriege und der Konzentrationslagerzeit den Frieden
zu sichern und außerdem für soziale Gerechtigkeit, für ein angstfreies Leben zu sorgen,
war die Deutsche Demokratische Republik, die DDR. Unter den
Menschen, die an der Verwirklichung dieses Menschheitstraums
mitarbeiteten und ihr Leben diesem Ziel widmeten, waren auch Erika
und Richard Arlt. Sie haben mit ihrer Dokumentation zum sogenannten '
Verlorenen Transport'
dafür gesorgt, dass viele Menschen weltweit von dem Schicksal der
jüdischen Geiseln aus Bergen-Belsen erfuhren. Um ihre Arbeit
weiterzuführen, stellen wir auf den Internetseiten
arlt-archiv.info weitere
Informationen zu diesem Thema, teils aus ihrem
Nachlass, zur Verfügung. Außerdem, ergänzend zu dem Buch 'Zwei Leben für die DDR',
authentische Texte,
Bilder, Dokumente ihrer Gedanken, ihres Lebens, ihres Engagements für
eine bessere Gesellschaft.
Arlt-Archiv: Laufendes (21.6.2026):
- Bericht zur Veranstaltung: 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion (20. Juni 2026, Brikettfabrik Louise, Domsdorf). Vortrag von Jens Nagel, Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain: Die Kriegsgefangenenlager Zeithain und Mühlberg – verdrängte Tatorte von Verbrechen der Wehrmacht in Deutschland.
- Veranstaltung: 100 Jahre Erika Arlt und... der Verlorene Transport.
Aus Anlass ihres 100.Geburtstags (30.März). Erinnerung an ihre Leistung. Außerdem: Andreas Oettel aus Hamburg präsentiert seinen Film über Jaap Hillesum. (23.4.2026, 14 Uhr Brikettfabrik Louise, Domsdorf)
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Der 81. Jahrestag der Befreiung des Verlorenen Transports - die Gedenkveranstaltungen in Langennaundorf und in Tröbitz (23.4.2026).
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Informationen (Teilnehmer, Ansprachen, Bilder zu den Feierlichkeiten rund um den 80. Jahrestag der Befreiung des Verlorenen Transports (28.4.2025).
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Informationen zu den Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung des Verlorenen Transports (23.4.1945) ergänzt um den
50., 60., 70., 79. Jahrestag (Stand 2024).
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Informationen zu den bisherigen Veranstaltungen (Stand 2020).
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Niemals Vergessen - das Buch von Erika Arlt über den Verlorenen
Transport - kann nun auch als pdf
in vier Abschnitten heruntergeladen werden (ca. je 25 MB):
Seite 1-31
Seite 32-63
Seite 64-81
Seite 82-110
Geplant sind weitere Veranstaltungen zur
Lebenswirklichkeit in der DDR, Ort und Termin werden, sobald
bekannt, hier veröffentlicht (dazu im Jahr 2024 folgende Anmerkung: Die Coronablockade mit den Veranstaltungsverboten, Versammlungsverboten usw.
hatten nicht nur einen großen Bremseffekt, sondern haben auch soziale Netzwerke zerbrechen lassen. Einladungslisten sind wertlos, erste Kontaktbande haben sich
aufgelöst, neue konnten nicht hinzukommen. So war die bisher investierte Zeit und Energie nahezu umsonst. Die Motivation für einen Neuanfang ist noch nicht wieder zurück.
Vielleicht kehrt sie nie wieder. Daher dokumentiert diese Liste lediglich all die Themen, über die wir gerne gesprochen hätten):
-> Nacktbaden, §218, Scheidungsrecht: War die Sexualität in der DDR freier?
-> Der DDR Sport: tägliche Fitness oder Spitzensport im Dienst der
Politik?
-> Antisemtismus im DDR-Antifaschismus: gab es das wirklich?
-> Literatur und Theater: Volksbildung in der DDR, Anspruch und
Wirklichkeit.
-> Die Frau in der DDR: wie weit lösten sich die Fesseln der
Vergangenheit?
-> Rechtsstaat oder Unrechtsstaat?
Resozialisierung Kriminalität im Sozialismus.
-> Demokratische Mitbestimmung in den Betrieben, im Alltag, wie ging
das?
-> Kann ein sozialistischer Staat ohne Geheimdienst funktionieren?,
oder: was lief falsch mit dem Geheimdienst in der DDR?
-> Lügenpresse in der DDR? Tageszeitungen und Informationspolitik in
der DDR im Rückblick.
-> Planwirtschaft: wie(so) funktionierte die überhaupt?
-> Das Eingabe-/Beschwerdewesen der DDR: ein Modell für
Bürgerbeteiligung?
Lebensdaten